Working-Capital-Management: Erste Hilfe bei Liquiditätsengpässen

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Rechnungen von Lieferanten, welche längere Zeit liegenbleiben oder auch gar nicht bezahlt werden können. Rückzahlung von Kreditraten und Zinsen: unklar, wie das diesmal zu bewerkstelligen sein soll. Wiederholte Mahnung bezüglich ausständiger Steuerschulden, vielleicht noch mit Androhung von Pfändungen. Leere Kasse und Kontostand nahe Null.  Und all das praktisch jedes Quartal oder gar jeden Monat wieder:  wie soll man sich da herauswinden?!

In einem ersten Schritt muss man sich selber gegenüber – hoffentlich nicht zu spät! – eingestehen, dass man ein Problem hat. Ein Problem, welches zu dauernder Zahlungsunfähigkeit und zur Insolvenz führt, sofern Sie es nicht sehr bald lösen. Fortan muss also etwas passieren bzw. grundsätzlich anders laufen. Damit stellen Sie dann jederzeit sicher, dass finanzielle Verpflichtungen durch Ihr Unternehmen vollständig und pünktlich erfüllt werden.  Nur wie bzw. durch was?

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Existenzgründung Kredit: Eigen- und Fremdkapital – Sicherheiten

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Existenzgründung & Kredit: original_R_by_Dieter Schütz_www.pixelio.de

Sicherheiten, besonders auch in Form von Eigenmitteln, sind für Fremdkapitalgeber, meistens also Banken, von besonderer Bedeutung. Sie sind deren Versicherung  für den Fall, dass die Geschäfte nicht so laufen wie geplant und infolgedessen die Darlehensnehmer Probleme damit bekommen, den Kredit mit Zinsen wieder zurückzuzahlen. Dann haben sie die Möglichkeit, über diese Sicherheiten bzw. deren Verkauf ihr ausgeliehenes Geld – zumindest teilweise – zurückerhalten. Kurz: mit Sicherheiten hält sich die Bank schadlos. Nun die Frage eines Gründers: Weiterlesen „Existenzgründung Kredit: Eigen- und Fremdkapital – Sicherheiten“

Working Capital & Asset Management : Interne Kapitalfreisetzung

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Working Capital & Asset Management                         Thorben Wengert http://www.pixelio.de

Hier geht es vor allem um die Freisetzung von Mitteln für eine andere Verwendung im Unternehmen, wie auch um die permanente Absicherung und Optimierung der Liquidität – und zwar über längere Zeit. In diesem Artikel betrachten wir Maßnahmen im operativen Bereich; Stichwort: Asset Management, insbesondere Forderungen sowie Vorräte an Rohstoffen, Werkstattbeständen und Fertigerzeugnissen. Diese Bilanzpositionen liegen im Fokus der Working Capital Optimierung. In weiteren Artikeln werden strategische bzw. planerische Gesichtspunkte behandelt.

Das Asset Management richtet sich auf die effiziente Handhabung der Einkommensquellen und Ressourcen für den laufenden Betrieb. Weiterlesen „Working Capital & Asset Management : Interne Kapitalfreisetzung“

Existenzgründung & Kredit: Kreditwürdigkeit

Das Thema hat eine ganze Reihe Facetten, die im folgenden Video aufgezählt und kurz erläutert werden. Ein Geldgeber, z.B. eine Bank, hat dabei das Ziel, sich möglichst schadlos zu halten, wenn die Geschäfte ihres Kunden nicht so laufen, wie das im Plan angenommen worden war und folglich die Mittel für Zinsen und Rückzahlung knapp werden. Der Antragsteller des Kredites hingeggen sollte sich fragen, inwiefern er, besonders auch aus der Perspektive seiner Vermögens- und Schuldensituation, den Schuldendienst für den Kredit leisten kann und  sich nicht übernimmt. http://www.franchiseportal.de/franchise-video/Was-ist-die-Kreditwuerdigkeit-.htm 

Working Capital & Asset Management: Gesundheitscheck der Unternehmensfinanzen

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Anlass

Von Zeit zu Zeit sollten wir, wie unsere eigene Gesundheit auch, unsere Unternehmensfinanzen einer genaueren Überprüfung unterziehen: Haben wir immer genug liquide Mittel in der Kasse oder auf dem Konto, um die anstehenden Rechnung zu bezahlen? Besonders von der Umsatzseite her: fliesst genug Geld zu, um auch künftig die Zahlungsfähigkeit weiterhin aufrechterhalten zu können? Deckt unser Umlaufvermögen die kurzfristigen Verbindlichkeiten und ist unser Unternehmen somit generell finanziell stabil? Ist andererseits die Kapitalbindung auf vernünftigem Niveau, so dass wir durch die Zinskosten den Geschäftserfolg nicht zu sehr belasten? Birgt die Geschäftsentwicklung bestimmte finanzielle Risiken, welche im Auge behalten oder angegangen werden sollten? In diesem Zusammenhang verweise ich auch auf den Artikel https://andreas54dittrich.wordpress.com/wp-admin/post.php?post=1034&action=edit

Hinsichtlich dieser und weiterer Fragen biete ich Ihnen an, Ihre Unternehmensfinanzen zu einem sehr fairen Preis zu untersuchen sowie das Ergebnis und ggf. anzuratende Maßnahmen mit Ihnen diskutieren. Das Testprogramm umfasst dabei die folgenden Themen:

Schritte

  1. Auswertung von Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnung sowie weitere Unterlagen
  2. Ermittlung von Kennzahlen
  3. Gespräch über Produkte und relevante Märkte: Umsatzstruktur, Umsatzprognose, Kostenstruktur, Gewinnbeitrag von Produkten, aktuell besonders kritische Bereiche?
  4. Rundgang durch den Betrieb, falls sinnvoll
  5. Beurteilung und gemeinsame Erörterung des Handlungsbedarfes

Wir benötigen etwa 4 bis 5 Stunden, in denen wir die o.a. Schritte unternehmen. Selbstverständlich bin ich bereit, hierzu eine Vertraulichkeitserklärung zu unterzeichnen. Somit bleibt der Schutz Ihrer Unternehmensinteressen gewahrt.

Nutzen

Ein solcher Check der Finanzen aus neutraler Sicht kann einerseits Klarheit über die stabile Situation in diesem kritischen Bereich bringen. Es können aber auch Themen oder Probleme auftauchen, die im Sinne eines guten Geschäftserfolges Potential zur Verbesserung haben oder bei denen, im Hinblick auf sich abzeichnende Risiken für das Unternehmen, sogar schnelles Handeln geboten ist. Somit wird diese gemeinsame Untersuchung Ihnen in der einen oder anderen Form einen Nutzen bringen.  Ich erwarte gerne Ihren Anruf oder Ihre mail, um die weiteren Schritte zu organisieren.

Working Capital & Asset Management: Forderungen und Factoring

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Ich bringe heute einen kürzlich erschienenen Artikel aus der Deutschen Unternehmerbörse (dub):  Freiraum mit Factoring . Die wichtigsten Punkte, die es beim Thema zu überlegen gibt, werden diskutiert sowie die Auswirkungen auf wesentliche Bilanz- und Liquiditätspositionen angesprochen. Von meiner Seite füge ich noch an, daß der Factor (die Firma, welche Ihre Forderungen kauft) Forderungen nicht selektiv übernimmt, d.h. „die schlechten an den Factor, die guten bleiben bei mir“ ist nicht möglich. Der Factor übernimmt in der Regel ganz oder gar nicht. Weiter zu beachten ist, dass der Factor Zeit braucht, um die Bonität der betroffenen Kunden einzuschätzen. Deswegen sollte man auf alle Fälle mit 4-6 Wochen rechnen, bis das Thema implementiert ist.  Siehe auch den Artikel in diesem Blog: Forderungsmanagement

Existenzgründung Kredit: Die Bedeutung der Finanzkommunikation

Existenzgründung Kredit
Existenzgründung Kredit                                        twinbo_www.pixelio-de

Den Beitrag   Kooperation mit Banken   möchte ich mit dem folgenden Artikel „In guten wie in schlechten Zeiten“ von Friederike Krieger aus der „Financial Times Deutschland“ gerne von der praktischen Seite beleuchten. Obwohl der Beitrag vor über 2 Jahren veröffentlicht wurde, ist er für eine Existenzgründung und auch alle andern Unternehmen heute noch so aktuell wie Mitte 2011:

http://www.zafs.at/uploads/media/2011_06_08_FTD_Finanzkommunikation.pdf

Etwas, das man nicht oft genug wiederholen kann: „Und Vertrauen ensteht nur, wenn die Kommunikation funktioniert“. In guten wie auch gerade in schlechten Zeiten sind regelmäßige Besuche bei der Bank sowie Berichte über den Geschäftsverlauf und die finanzielle Lage des Unternehmens von entscheidender Bedeutung. Dadurch bleibt auch in Krisenzeiten der „Geldhahn offen“ – und auch die Banken sind gerne bereit, ihre Ideen zur Lösung beizusteuern.

Existenzgründung Kredit: Kriterien der Bank zur Bonitätsprüfung

Lupe
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Die Bank prüft bei einer Kreditentscheidung – nicht nur im Zuge einer Existenzgründung – verschiedene Themen; die wichtigsten davon werden in diesem Artikel behandelt. Dies ermöglicht eine erste Orientierung darüber, was die Bank erwartet, wenn man ein Darlehen beantragt.

Unternehmer(in) und Geschäftsmodell

1. Äusserst wichtig und wohl auch entscheidend: der Mensch und sein/ihr Geschäftskonzept. Dies wurde bereits im Artikel „Die Bank als Partner“ diskutiert. Ich hebe hier zusätzlich heraus, dass die Bank (wie jeder Geldgeber) sehen will, inwiefern das Geschäft bzw. der Umsatz wirklich kommt!  Weiterlesen „Existenzgründung Kredit: Kriterien der Bank zur Bonitätsprüfung“

Working Capital & Asset Management: Schnell wieder flüssig

L wie W
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Ein Artikel vom 11.6.2012 aus der – leider inzwischen eingestellten – Financial Times Deutschland. Er enthält nützliche Hinweise für ein effektives Forderungsmanagement. Im Vordergrund stehen eine zeitnahe und korrekte Rechnungsstellung sowie ein konsequentes Mahnwesen.

(Zitatanfang) „SCHNELL WIEDER FLÜSSIG:  Kunden mit schlechter Zahlungsmoral lassen bei Unternehmen leicht das Geld knapp werden. Dagegen hilft ein professionelles Rechnungsmanagement. Von Sarah Sommer Weiterlesen „Working Capital & Asset Management: Schnell wieder flüssig“

Working Capital & Asset Management: Absicherung von Kundenzahlungen, Vertrauen schaffen auf beiden Seiten

Hand auf Geld
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Legen Sie in der Liquiditätskontrolle jederzeit ein besonderes Augenmerk auf den Geldzufluß aus dem operativen Geschäft. Ein berechenbarer Geldeingang ist für die eigene Zahlungsfähigkeit absolut wichtig (bei steigender Bedeutsamkeit je höher die Beträge werden).

Heute stelle ich als eine Variante des „best practice“ im Asset Management das Verfahren des Solardachsteinherstellers „Autarq“ aus der Solarbranche vor. Autarq sichert die beträchtlichen Beträge, die seitens der Kunden an Autarq nach Auftragserteilung zu leisten sind, über ein Treuhandkontoverfahren ab. Der Kunde (Treugeber) leistet die komplette fällige Zahlung inklusive Umsatzsteuer auf ein Treuhandkonto. Die Auszahlung der Beträge erfolgt durch einen qualifizierten Treuhänder nach Leistungsfortschritt. Diese Leistungsschritte sind zwischen Treugeber und Treuhänder im Vorfeld schriftlich zu vereinbaren. Die Freigabe kann der Treugeber selbst, oder ein Beauftragter übernehmen.

Hier ein Auszug aus einem Angebot Autarqs damit Sie sehen, wie es funktioniert: 

Zahlungen und Sicherung 

Für die Auftragsabwicklung greifen wir auf ein Treuhandkontoverfahren zurück, bei welchem Sie als Kunde an einen Treuhänder Zahlungen leisten und nicht an Autarq direkt.  Unser Treuhandpartner ist die Rechtsanwaltskanzlei Neuendorff http://www.eco-treuhand.de

Als junges Unternehmen ist Autarq auf einen planbaren Zahlungsfluss angewiesen. Durch das Treuhandverfahren wird für Autarq die schrittweise Bezahlung gemäß Projektfortschritt gewährleistet. Gleichermaßen haben Sie als Kunde den Vorteil, dass der Treuhänder garantiert erst nach erbrachter Leistung und erst nach Erhalt des von Ihnen unterzeichneten Freigabescheins die jeweils fällige Abschlagszahlung an Autarq leistet. Bei Nichterbringung der Leistung durch Autarq erstattet der Treuhänder den Betrag auf dem Treuhandkonto an Sie zurück.

Nach Auftragserteilung erfolgt die Zahlung des Gesamtbetrages auf das Treuhandkonto. Über jede Veränderung auf dem Treuhandkonto erhalten Sie eine Benachrichtigung. Der Betrag auf dem Treuhandkonto wird in folgenden Abschlägen von Ihnen bzw. Ihrem Projektverantwortlichen freigegeben und vom Treuhänder an Autarq ausgezahlt: 

– 1. Abschlag – 60% des Gesamtbetrags

Die Zahlung erfolgt nach Anlieferung der Solardachsteine frei Baustelle. Der von Ihnen unterschriebene Ablieferbeleg des Spediteurs gilt als Freigabeschein fur die Abschlagszahlung. 

– 2. Abschlag – 20% des Gesamtbetrags

Die Zahlung erfolgt nach Anlieferung der Laderegler, Wechselrichter und Verkabelungsmaterial frei Baustelle. Der von Ihnen unterschriebene Ablieferbeleg des Spediteurs gilt als Freigabeschein für die Abschlagszahlung. 

– 3. Abschlag – 20% des Gesamtbetrags

Die Zahlung erfolgt nach Anlieferung der Solarbatterie frei Baustelle. Der von Ihnen unterschriebene Ablieferbeleg des Spediteurs gilt als Freigabeschein für die Abschlagszahlung

 

Entscheidend ist hier die Einrichtung und Leistung (Zahlung)auf ein Treuhandkonto, welches zwei wesentliche Funktionen hat:

  1. Zum einen signalisiert es dem Lieferanten, daß genügend Geld verfügbar ist, um seine Leistung vollständig zu bezahlen. Damit scheiden Verluste von Forderungen einerseits aus. Andererseits wird durch die phasenweise Auszahlung, d.h. Zahlungsschritte geknüpft an im Vorfeld vereinbarte Leistungsschritte, der Liquiditätseingang planbar.
  2. Der Kunde erhält zwei Sicherheiten, im Insolvenzfall geht sein Geld nicht unter in der Masse. Sein Geld wird erst dann auf das Konto des Lieferanten geleistet, sobald der Leistungsschritt wie vereinbart erfolgt ist. Damit werden etwaige Friktionen und Streitigkeiten zwischen Kunde und Lieferant von vornherein nahezu vollständig eliminiert.

Natürlich kann dieses Modell, je nach Projekt- oder Geschäftstyp hinsichtlich der Definition der Leistungsschritte und der damit verbundenen Auszahlungsschritte variiert werden. Der entscheidende Nutzen für beide Parteien wird auf alle Fälle durch die Zug-um-Zug-Konstruktion erbracht. Fazit:  ein Beispiel für gutes Working-Capital-Management.