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Kredit

Mit Markenrechten die Eigenkapitalbasis verbessern

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Nutzen einer „versteckten“ Liquiditätsreserve durch Mobilisierung der monetären Werte von Marken. Mittelfreisetzung, Besicherung und Anwerbung von neuem Kapital . Den Beitrag hat Herr Dr. Ottmar Franzen vom Unternehmen „Konzept & Markt GmbH“ aus Geisenheim im Rheingau freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

Eine starke Marke ist einer der Hauptgaranten für den Erfolg von Unternehmen. Unternehmen, wie Adidas, Beiersdorf (Nivea, Tesa) oder Daimler (Mercedes, Smart, Unimog, Setra) unterstreichen dies. Aber auch weniger erfolgreiche Unternehmen profitieren davon, wenn sie bei dem Versuch, ihre Eigenkapitalbasis zu verbessern, ihre Marken ins Kalkül ziehen. Der Autor dieses Beitrags hat in den zurückliegenden 25 Jahren fast 1.000 Marken, u.a. die Marken Blaupunkt, Pro Sieben oder ISPO Munich, bewertet. Die Erfahrung zeigt, dass Marken erkleckliche Werte darstellen können:

Die Unternehmensmarke eines mittelständischen Herstellers von Fruchtgetränken mit ca. 30 Mio. € Umsatz stellt einen Gegenwert von 4,2 Mio. € dar. Ein mittelständischer Hersteller von Mode mit 150 Mio. € Umsatz realisiert mit seiner sehr starken Marke einen Wert in Höhe von 180 Mio. €. Für die Baumarktkette OBI (international, 4,7 Mrd. € Umsatz) weisen wir einen Markenwert in Höhe von 760 Mio. € aus.

Da Markenwerte in Bilanzen nicht aktiviert werden dürfen, liegt Ihr Wert häufig im Dunkeln. Insbesondere kleinere und mittelständische Unternehmen sind ich der tatsächlichen Werte nicht bewusst. Darüber hinaus kommt zum Tragen, dass nicht nur aktive und im Markt präsente Marken sondern auch inaktive Marken einen Wert darstellen. Insbesondere wenn diese Marken national oder international geschützt sind, stellen sie ein interessantes Asset dar, denn die Kosten für die Kreation und den Schutz einer völlig neuen Marke sind erheblich und können schnell 10.000 bis 20.000 € erreichen.

Wer inaktive Marken besitzt und auch in Zukunft nicht nutzen möchte, kann sie zum Verkauf anbieten. Beispielsweise werden über die Vermittlungsplattform der mit uns kooperierenden Markenbörse  www.marken-boerse.com  Markenrechte zum Kauf angeboten. Das Angebot kostet für den Markeninhaber nur eine geringe Gebühr und erst bei erfolgreicher Vermittlung wird eine Provision fällig.

Eine Bereinigung des Markenportfolios und die Veräußerung von nicht genutzten Markenrechten kann eine Menge an stillen Reserven heben.

Aber auch Markenrechte, die man nicht verkaufen möchte, stellen ein attraktives Instrument dar, die Eigenkapitalbasis zu verbessern. Kommen wir zurück auf das Beispiel des Herstellers von Fruchtgetränken. Hier stellte sich die Situation so dar, dass für dringend notwendige Investitionen keine Eigenmittel vorhanden waren. Die Banken waren nicht bereit, weitere Investitionskredite zu geben. In dieser offensichtlich verfahrenen Situation kommt der Wert der Marke ins Spiel, der ja immerhin 4,2 Mio. € repräsentiert. Für das Unternehmen bieten sich mehrere Möglichkeiten an, den Markenwert zu mobilisieren:

  1. Sale and Lease back – Die Marke wird an einen Investor verkauft und dann für die eigene Nutzung geleast. Mit diesem Schritt wird kurzfristig frisches Kapital in die Kasse gespült. Vertraglich kann ein bevorzugtes Rückkaufsrecht für die Marke eingeräumt werden, das es dem alten Markeninhaber erlaubt, in einer wirtschaftlich besseren Situation die Markenrechte zurückzukaufen.
  2. Besicherung der Markenrechte für Fremddarlehen – Wenn das Eigenkapital als Sicherheit nicht mehr ausreicht und auch keine Bürgschaften gestellt werden können, stellt die Marke die Sicherheit dar. Die Markenrechte werden an den Kreditgeber als Sicherheit abgetreten. Die Beleihung erfolgt im Regelfall nicht zu 100%, ca. 30% bis 40% sind aber realistisch.
  3. Argument zur Anwerbung von externen Investoren – Eine wertvolle Marke macht ein Unternehmen unbestritten attraktiver, insbesondere auch für neue Investoren. Neue Investoren können als stille oder als Neu-Gesellschafter das Eigenkapital erhöhen.

Eine Markenbewertung macht also in vielerlei Hinsicht Sinn. Vor allem schafft sie Bewusstsein und Sicherheit über eine stille Reserve, die in der Krise die letzte Rettung sein kann. Achten Sie darauf, dass die Bewertung seriös nach den Einschlägigen Standards durchgeführt wird, insbesondere der DIN ISO-Norm 10668. Ein weiteres wichtiges Gütekriterium ist, dass nicht nur reine Finanzkennziffern sondern der Status der Marke in den Köpfen der potenziellen Nachfrage berücksichtigt wird. Der Wert einer Marke entsteht nicht auf dem Papier, sondern durch die Reputation bei den Kunden.

Mehr Informationen erhalten Sie unter  www.markenbewertung.de.

 

Finanzierung: Viele Wege führen zum Geld

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Thorben Wengert_pixelio.de
©Thorben Wengert/pixelio      www.pixelio.de

Der Artikel in der DUB/Handelsblatt spricht, gegenüber Eigenkapital und konventionellen Darlehen, alternative Finanzierungen für den Mittelstand an. Es ist auf alle lohnenswert, ein breites Spektrum an Finanzierungsmöglichkeiten im Auge zu haben. Bezeichnenderweise wird der Innenfinanzierung die grösste Bedeutung eingeräumt. Hinter dieser Alternative steckt zum grössten Teil die Kapitalfreisetzung durch working-capital-management, die jedes Unternehmen per autonomer Entscheidung angehen an, sei es mit eigenen Kräften oder mit externen Experten.  Noch ein Wort zum Leasing: selbstverständlich schont Leasing das Konto bzw. die Kasse und begünstigt auch die Eigenkapitalquote und damit das Rating. Allerdings sollten Sie auch daran denken, dass Leasing in vielen Fällen teurer im Vergleich zu konventionellen Bankdarlehen ist.  Ich hebe ebenfalls die Aussagen zur Liquidität und Eigenkapitalquote (in der Mitte des Artikels) heraus. Die Zahlungsfähigkeit wie auch die prinzipielle finanzielle Stabilität sind entscheidend für die Bonität und für die Kosten des Kredits. Gegebenenfalls sollten Unternehmen hierzu ein „Fitnessprogramm zur Verbesserung der Bonität“ starten.

Hier geht es zum Artikel:    http://www.dub.de/newsinhalte/finanzierung/ein-guter-mix-zahlt-sich-aus/  

Finanzierung: KfW – Unternehmerkredit

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Fördern und Wachsen Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de
Fördern und Wachsen      Klaus-Uwe Gerhardt / http://www.pixelio.de

„Fördermittel gibt’s ja praktisch nur für Gründer“. Falsch! Auch bestehende Unternehmen können für ihre Ideen und Vorhaben KfW-Kredite erhalten – und zwar in mehreren Ausführungen, d.h. aus unterschiedlichen Programmen. Hier das Beispiel eine „Klassikers“ darunter: der  KfW-Unternehmerkredit der Programmnummer 037 / 047.

Gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen (KMU),  die seit 5 Jahren am Markt sind. Als KMU gilt laut EU-Definition ein Unternehmen, welches bis zu €50 Millionen Umsatz macht oder eine Jahresbilanzsumme von bis zu €43 Millionen hat und weniger als 250 Mitarbeiter hat. Den Rest des Beitrags lesen »

Existenzgründung & Kredit: Kreditwürdigkeit

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Das Thema hat eine ganze Reihe Facetten, die im folgenden Video aufgezählt und kurz erläutert werden. Ein Geldgeber, z.B. eine Bank, hat dabei das Ziel, sich möglichst schadlos zu halten, wenn die Geschäfte ihres Kunden nicht so laufen, wie das im Plan angenommen worden war und folglich die Mittel für Zinsen und Rückzahlung knapp werden. Der Antragsteller des Kredites hingeggen sollte sich fragen, inwiefern er, besonders auch aus der Perspektive seiner Vermögens- und Schuldensituation, den Schuldendienst für den Kredit leisten kann und  sich nicht übernimmt. http://www.franchiseportal.de/franchise-video/Was-ist-die-Kreditwuerdigkeit-.htm 

Existenzgründung & Kredit Beispiel für Fördermöglichkeiten: Volle Töpfe

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Volle Töpfe

Volle T pfe

Hier ein Artikel von mediaplanet mit nur ein paar Beispielen als guter Überblick, wie Existenzgründer in unterschiedlichen Aktivitätsbereichen und -phasen  gefördert werden können. Aus der Fülle der Programme sind die passenden für das eigene Geschäftsmodell herauszufiltern. Dafür bietet es sich meistens an, einen Experten oder Berater zu engagieren, der sich in dem „Dickicht“ auskennt. Das Honorar für diesen übernimmt – zu etwa 50% oder manchmal auch mehr – in vielen Fällen die KfW, BAFA oder auch andere Organisationen.

„Über fehlende Förderung durch die öffentliche Hand können sich Existenzgründer in Deutschland nicht beschweren. Ganz im Gegenteil: Angesichts der zahlreichen Zuschüsse sind die Angebote oft schwer durchschaubar. Aktuell gibt es innerhalb der Europäischen Union und der Bundesrepublik über 2.000 Programme für Fördermittel zur Existenzgründung.

Zuschüsse und finanzielle Unterstützung sind für gute Ideen und Konzepte gegeben. So richtet sich der Zuschuss durch das EXIST-Gründerstipendium an Gründer, die direkt aus dem Studium oder der Universität eine Firma aufbauen wollen oder deren Abschluss noch nicht zu lange zurückliegt.

Ebenfalls können die Kosten für Beratungen durch einen Gründercoach übernommen werden. Fast in jedem Bundesland gibt es Programme, die einen entsprechenden Zuschuss bewilligen. Auch nach der Gründung übernimmt das bundesweite Programm KfW eine entsprechende finanzielle Unterstützung.

Umfangreich gefördert werden auch Gründerideen, die auf Innovationen beruhen. Ganz vorne ist hier das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM). Es fördert Einzelprojekte genauso wie Kooperationen oder sogar Netzwerke.

INVEST – Zuschuss für Wagniskapital lautet die Hilfe, die die Bundesregierung vor zwei Jahren ins Leben gerufen hat. Mit ihr sollen die Finanzierungsbedingungen junger Unternehmen verbessert werden. Der Trick: Private Investoren erhalten dabei den Anreiz, sich an Firmen mit ihrem Venture-Capital zu beteiligen. Denn der Zuschuss vom Staat liegt bei 20 Prozent des investierten Betrags.

Firmen, die neue Mitarbeiter einstellen, werden ebenfalls unterstützt: Kosten für Neueinstellungen fördert nicht nur die Bundesagentur für Arbeit. Auch die Länder und Kommunen machen Gelder dafür locker, allerdings nicht immer kontinuierlich. Existenzgründer wenden sich daher am besten vor Ort an Institutionen wie die Handelskammer oder Arbeitgebervereinigungen.
Regional verschieden sind auch die Zuschüsse für Gründungen im Handwerk, das zu den größten Branchen in Deutschland gehört und aufgrund seiner Dienstleistung automatisch regional gebunden ist. Länder wie NRW oder Berlin vergeben zum Beispiel in Kooperation mit der Europäischen Union eine Meistergründungsprämie.

Wer die für ihn passende Förderung erhalten möchte, macht jedoch am besten vor dem Schritt in die Selbstständigkeit einen umfassenden Fördercheck, den zum Beispiel das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) anbietet. Denn Gelder gibt es natürlich nicht nur für die Gründung, sondern auch für Wachstum, Liquiditätssicherung oder Unternehmensnachfolge.

Zu beachten sind dabei auch Unterschiede zwischen Zuschüssen, die Kann-Leistungen sind und in der Regel nicht zurückgezahlt werden müssen, und zum Beispiel zinsgünstigen Darlehen, die nicht umsonst sind. Das BMWi bietet ebenfalls eine Datenbank, die sämtliche Förderleistungen aktuell aufführt.

Bei aller Förderung müssen Firmengründer aber auch den Begriff De-minimis beachten: Die gleichlautende Grenze schreibt vor, dass Fördergelder nur bis zu einem Schwellenwert von 200.000 Euro innerhalb von drei Steuerjahren an ein Unternehmen fließen dürfen. Vermieden werden soll auf diese Weise eine mögliche Wettbewerbsverzerrung.“

Existenzgründung Kredit: Eigen- und Fremdkapital

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Existenzgründung & Kredit twinlili_www.pixelio.de
Existenzgründung & Kredit twinlili_www.pixelio.de

Banken/Fremdfinanzierer verlangen von Firmengründern generell eine „Mischkalkulation“: eine Eigenkapitalquote von 15-20% der Gesamtinvestitionssumme. Was spricht eigentlich gegen  

a. eine Investition rein aus Eigenmitteln?

Eine Investition rein aus Eigenmitteln und in Folge aus dem Geschäftserfolg ist natürlich das Beste, da weder Abhängigkeit von noch Preis für fremde Ressourcen fällig werden. Allerdings kann man nie ganz sicher sein, ob das – besonders in der frühen Phase des Unternehmens – auch wirklich reicht. Möglicherweise werden Reserven für das laufende Geschäft als auch potentielle Sicherheiten im Rahmen späterer/weiterer Projekte erschöpft, was deren Finanzierung wiederum dann schwierig macht.

Falls Beteiligungskapital von außen zugeführt werden soll, ist eine Eigenkapital- ggü. der Fremdfinanzierung teuer: mind. 10%, eher 15% und mehr, erwarten die Investoren. Diese erwarten u.a. eine Risikoprämie auf ihre Einlage, da das Eigenkapital ein vergleichsweises hohes Risiko trägt und im „Ernstfall“ vollständig haftet. Fremdkapital gibt es heutzutage bereits zu ca. 3% oder noch weniger und wird im Insolvenzfall auch eher bedient bzw. zurückgezahlt als Eigenkapital.

b. eine Investition rein aus Fremdkapital?

Zunächst ist es nur für ganz junge Unternehmen wahrscheinlich, beim Start ausschließlich mit Fremdkapital, bevorzugt aus öffentlichen Fördermitteln, zu finanzieren.  Dabei wird die Hausbank teilweise sehr weit haftungsfreigestellt, was das Thema der Sicherheiten bzw. Eigenmittel entsprechend entschärft. Dieser Fall ist aber sonst eher die Ausnahme.  Es ist im allgemeinen höchst unwahrscheinlich, eine Finanzierung vollständig auf Fremdkapital abzustellen, da jeder Geldgeber gewisse Sicherheiten/Eigenmittel verlangt.  Zum anderen macht man sich umso mehr von externen Geldgebern abhängig, desto höher der Fremdfinanzierungsanteil ist – und diese Geldgeber wollen dann oft auch ein gewichtiges Wörtchen im Geschäft mitreden, was dem Inhaber nicht recht ist. Darüber hinaus stößt der Einsatz von Fremdkapital dort an seine Grenzen, wo der Preis dafür immer teurer wird, desto mehr Fremdkapital zur Verfügung gestellt und im Zuge dessen ein höheres Risiko durch den Geldgeber übernommen wurde. Das bedeutet, dass die – manchmal entscheidende – Option einer Fremdfinanzierung relativ rasch erschöpft sein kann.

Letztlich sorgt ein angemessener Mix aus Eigen- und Fremdkapital für eine stabile Finanzierungsstruktur wie auch für die Bereitstellung ausreichend liquider Mittel. Eine Quote von 15% bis 20% Eigenkapital ist im Rahmen, wobei je nach Geschäftsmodell und voraussichtlicher Geschäftsentwicklung die Quoten schwanken: Handel und Dienstleistungen kommen im Allgemeinen mit geringerer Eigenkapitalquote zurecht als Produktionsbetriebe, da diese z.B. langfristig gebundenes Vermögen wie Fertigungshallen und Maschinen finanzieren müssen.

Existenzgründung & Kredit: Konsistenz der Zahlen im Businessplan

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Existenzgründung Kredit:_Rudolpho Duba_www.pixelio.de
Existenzgründung Kredit:_Rudolpho Duba_www.pixelio.de

Ein klassischer Businessplan besteht zunächst aus einem Textteil. In diesem Teil schreibt der Existenzgründer über das Produkt bzw. die Leistung, den Nutzen daraus, das Marktpotential für die eigenen Angebote, über Wettbewerber, das Alleinstellungsmerkmal  und andere Themen. Dazu kommt dann der Finanzteil, also der Teil mit den Zahlen. Dort finden sich die Gewinn- und Verlustrechnung (zuweilen auch Rentabilitätsvorschau genannt), die Planbilanzen, die Liquiditätsplanung wie auch der Finanzierungsbedarf und die Aufstellung für die Kapitalverwendung. Ergänzt wird dies meistens durch ein paar relevanten Kennzahlen, die einem kundigen Leser etwas über die Solidität der Finanzierung und über die finanzielle Leistungsfähigkeit sagen. Der Planungszeitraum umfasst dabei die nächsten 12 Monate und danach die nächsten 2-4 Jahre.

Für die Planung des Finanzteils beginnt man am besten mit den Einsatzfaktoren wie z.B. verkaufte Mengen, geleistete Stunden, Anzahl der Mitarbeiter, investierte Beträge etc……. und bewertet diese jeweilig mit aktuell gültigen Preisen. Dadurch erhält man die Einnahmen und die Ausgaben. Daraus wiederum erhält man nach Gegenüberstellung am Ende die Ergebnisfaktoren wie z.B. Umsatz, Materialkosten Personalkosten, Gemeinkosten usw. wie auch den operativen Geschäftserfolg, die Finanzierungsstruktur und den Liquiditätsüberschuß bzw. -fehlbetrag,  um nur mal einige zentrale Faktoren anzuführen. Entscheidend für den Leser des Planes ist, dass er die Herleitung all dieser Größen im Großen und Ganzen nachvollziehen kann, ihre wichtigsten Treiber identifiziert sowie Verlauf/Entwicklung dieser Größen aufgeführt und ggf. erklärt werden.

Wichtig dabei ist, dass all diese Größen durch den gesamten Business- und Finanzplan hindurch auf  plausiblen Annahmen beruhen, für welche wo immer möglich Quellenangaben hinzugefügt werden sollten. Besonders ist dabei zu beachten, dass die Zahlen, z.B. der geplante Umsatz (nur mal ein Beispiel) sowohl im Text- als auch im Zahlen-/Finanzteil  gleich!!!  sind.  Andernfalls leidet die Glaubwürdigkeit und Überzeugungskraft des Planes, da der Eindruck entsteht, dass die Geschäftsleitung als Autor des Planes wohl nicht so ganz den Überblick über ihr Geschäft und dessen Finanzen hat – wobei das Projekt ja oft noch gar nicht in Betrieb gegangen ist.

Ein Plan, dessen Aussagen und die dahinter stehen Zahlen nachvollziehbar und über all stimmig sind, demonstriert Kompetenz, schafft Vertrauen – und ist ein Türöffner zur beabsichtigten Finanzierung bzw. Kredit.

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