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Der Businessplan Hinweise zur Erstellung

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Der Businessplan ist nicht nur eine unverzichtbare Orientierung zur Steuerung des Geschäfts, sondern auch ein Türöffner zur Finanzierung seitens Investoren, Fördermitteln und Geschäftsbanken. Er besteht aus einer Vorhabensbeschreibung sowie einer integrierten Finanzplanung. Ein kurze Übersicht der relevanten Themen finden Sie in dieser Datei: Projektpräsentation

Acht Punkte, die sie besonders beachten bzw. tun sollten: Den Rest des Beitrags lesen »

Finanzierung: Viele Wege führen zum Geld

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Thorben Wengert_pixelio.de
©Thorben Wengert/pixelio      www.pixelio.de

Der Artikel in der DUB/Handelsblatt spricht, gegenüber Eigenkapital und konventionellen Darlehen, alternative Finanzierungen für den Mittelstand an. Es ist auf alle lohnenswert, ein breites Spektrum an Finanzierungsmöglichkeiten im Auge zu haben. Bezeichnenderweise wird der Innenfinanzierung die grösste Bedeutung eingeräumt. Hinter dieser Alternative steckt zum grössten Teil die Kapitalfreisetzung durch working-capital-management, die jedes Unternehmen per autonomer Entscheidung angehen an, sei es mit eigenen Kräften oder mit externen Experten.  Noch ein Wort zum Leasing: selbstverständlich schont Leasing das Konto bzw. die Kasse und begünstigt auch die Eigenkapitalquote und damit das Rating. Allerdings sollten Sie auch daran denken, dass Leasing in vielen Fällen teurer im Vergleich zu konventionellen Bankdarlehen ist.  Ich hebe ebenfalls die Aussagen zur Liquidität und Eigenkapitalquote (in der Mitte des Artikels) heraus. Die Zahlungsfähigkeit wie auch die prinzipielle finanzielle Stabilität sind entscheidend für die Bonität und für die Kosten des Kredits. Gegebenenfalls sollten Unternehmen hierzu ein „Fitnessprogramm zur Verbesserung der Bonität“ starten.

Hier geht es zum Artikel:    http://www.dub.de/newsinhalte/finanzierung/ein-guter-mix-zahlt-sich-aus/  

Finanzierung: KfW – Unternehmerkredit

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Fördern und Wachsen Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de
Fördern und Wachsen      Klaus-Uwe Gerhardt / http://www.pixelio.de

„Fördermittel gibt’s ja praktisch nur für Gründer“. Falsch! Auch bestehende Unternehmen können für ihre Ideen und Vorhaben KfW-Kredite erhalten – und zwar in mehreren Ausführungen, d.h. aus unterschiedlichen Programmen. Hier das Beispiel eine „Klassikers“ darunter: der  KfW-Unternehmerkredit der Programmnummer 037 / 047.

Gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen (KMU),  die seit 5 Jahren am Markt sind. Als KMU gilt laut EU-Definition ein Unternehmen, welches bis zu €50 Millionen Umsatz macht oder eine Jahresbilanzsumme von bis zu €43 Millionen hat und weniger als 250 Mitarbeiter hat. Den Rest des Beitrags lesen »

Existenzgründung & Kredit: Kreditwürdigkeit

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Das Thema hat eine ganze Reihe Facetten, die im folgenden Video aufgezählt und kurz erläutert werden. Ein Geldgeber, z.B. eine Bank, hat dabei das Ziel, sich möglichst schadlos zu halten, wenn die Geschäfte ihres Kunden nicht so laufen, wie das im Plan angenommen worden war und folglich die Mittel für Zinsen und Rückzahlung knapp werden. Der Antragsteller des Kredites hingeggen sollte sich fragen, inwiefern er, besonders auch aus der Perspektive seiner Vermögens- und Schuldensituation, den Schuldendienst für den Kredit leisten kann und  sich nicht übernimmt. http://www.franchiseportal.de/franchise-video/Was-ist-die-Kreditwuerdigkeit-.htm 

Existenzgründung & Kredit: High-Tech oder Low-Tech?

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Geschäftsidee
Geschäftsidee

„High-Tech ist die Zukunft!“ So oder so ähnlich hört und ließt man es vielerorts. Es ist auch etwas dran:  Rechner-Applikationen/Apps, elektronische Kommunikations- und Datenverarbeitungsanlagen,  Business Intelligence Systeme, non-invasive medizinische Operationsmethoden, industrielle Roboter und Automatisierungslösungen für Planung und Steuerung der Produktion und vieles mehr stehen für den technologischen Fortschritt und weisen den Weg in die Zukunft. Sie sind jung, neuartig, lösen Probleme manchmal auf einen Schlag und bringen Dinge und Verfahrensweisen in Reichweite, die zuvor höchstens kühne Vordenker sich vorstellen konnten. Das macht sie so attraktiv und sichert ihnen – zu Recht – einen prominenten Platz in der Aufmerksamkeit des Publikums.  Sind nun aber klassische, traditionelle Produkte und Dienstleistungen „abgemeldet“? Wird es dort immer schwieriger und manchmal sogar unmöglich, ein gutes Geschäft zu machen – also „altes Eisen“? Keineswegs! Neuartige Produkte, die sich durch einfache  und sichere Handhabung auszeichnen (z.B. Werkzeuge), bei einem anstrengenden Thema sehr hilfreich sind (z.B. Elektro-Bikes), Dienstleistungen, die einen Nerv des Zeitgeistes treffen (z.B. Kundenindividuelle Ernährungs- und Fitnessangebote, Gesundheitsprodukte und -beratungen, Behindertenunterstützung, alternative Vermögensanlagen) oder traditionelle Produkte und Dienstleistungen, die sozusagen mit einer  „Runderneuerung“ versehen wurden (z.B. Versandhandel per Internet) wie auch z.B. neue pfiffige Gebrauchsgegenstände und neuartige effiziente Geschäftsmodelle haben definitiv ihre Chance. Wer also eine gute Geschäftsidee hat, sollte nicht gleich die Flinte ins Korn werfen, nur weil diese – vermeintlich – zur „old economy“ gehören. Allerdings sollten für Projekte in low-tech wie auch in high-tech ein paar Punkte überlegt werden, die entscheidend für den Erfolg sind:

  1. Einen existierenden Bedarf zu befriedigen ist leichter als einen zu schaffen. Projekte und Ideen, welche „bedarfsgetriggered“ sind – und dies kann man sehr häufig auch testen! – haben größere Chancen als solche, die durch ihre Eigenart erst einen Bedarf wecken (müssen).
  2. Es muss spontan klar werden welches Problem das Produkt oder die Leistung löst bzw. welchen Nutzen der Kunden dadurch hat. Also was wird damit oder ist bei/nach Gebrauch besser, schneller, sicherer, langlebiger, billiger, wirtschaftlicher, möglich wo vorher unmöglich usw.  Wenn dies tatsächlich und im adressierten Markt genügend häufig („kritische Masse“) der  Fall ist, dann sieht es von daher gut aus.
  3. Für wen d.h. für welche Zielgruppe tue ich das? Entscheidend ist hier, sich auf einen bestimmten Kreis, „seinen“ Markt, zu fokussieren und sich als Spezialist für die Problemlösung und Nutzenstiftung zu präsentieren. „Allzweckwaffen“, die alles für jeden machen, sind kaum erfolgsträchtig, da Kunden meistens eine exakt passende Lösung für ihr spezielles Problem suchen. Oder haben sie etwa vor, das nächste Schraubengeschäft oder ein ähnliches Allerweltsprodukt zu starten? Dies käme am ehesten dann in Betracht, wenn Sie sich an einem Ort befinden, wo wirklich noch nichts ist oder generell Unterversorgung besteht: z.B. Kultivierung von Landschaften (Brachland, Wüste….), ein neues Industriegebiet, neu erschlossene Gebiete, wo sich Menschen zum ersten Mal ansiedeln etc. etc.  Wenn nicht der Fall – dann weiter zu Punkt 4.
  4. Alleinstellungsmerkmal: warum sollten meine anvisierten Kunden bei mir kaufen, ausgerechnet bei mir und nicht bei der Konkurrenz? Was genau hebt mich von meinen Mitbewerbern ab: eine bestimmte technische Eigenschaft meines Produktes, die entscheidend hilfreich ist? Einsparungsmöglichkeiten, die andere Anbieter (so) nicht aufweisen? Ein Angebot, welches es in dieser Form (noch) nicht gibt? Oder darf/kann es etwas Service mehr/schneller/intelligenter sein? usw. usw. usw.  Entscheidend ist nicht so sehr, dass Sie unter vielen tatsächlich der Einzige sind, der das hat oder kann, sondern dass Sie nützliche!!! Besonderheiten oder auch Kombinationen an Leistungen anbieten, nach denen man im Markt echt suchen muss.

Die überzeugende Beantwortung dieser Fragen ist eine notwendige, wenn auch keine hinreichende, Bedingung, damit Investoren oder andere Geldgeber (Fördermittel, Banken) ihr Vorhaben unterstützen – und ihnen die erforderlichen finanziellen Mittel zur Verfügung stellen, damit ihr Projekt oder Geschäftsidee zum Fliegen kommt.

Existenzgründung & Kredit: Bankgespräch

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2 Hände
Jorma Bork pixelio.de      www.pixelio.de

„Der Kunde, der den Kredit beantragt bekommt das Geld und nicht sein Berater“. So der Firmenkunden-Berater einer Bank zu mir während einer Unterhaltung über Präsentationen von Projekt-Eigentümern bei der Bank – kann aber auch bei Investoren sein. Natürlich kann der Berater , der vielleicht den Business- und Finanzplan zusammengestellt für seinen kreditsuchenden Klienten hat, beim Bankgespräch zugegen sein. Jedoch ist es ein bisschen so wie im UNO-Sicherheitsrat: vorne sitzen die Botschafterin oder der Außenminister und vertreten ihre Sache. Dahinter sitzen die Helfer und Mitarbeiter, die ihr/ihm ggf. etwas zuflüstern. Es sollte klar sein: Sie sitzen vorne! Sie suchen als Projekt-Eigentümer einen Geldgeber und somit stehen Sie in der Verantwortung.

Auf Augenhöhe mit Ihrem Gegenüber von der Bank oder mit einem Investor vertreten Sie kompetent und prägnant Ihr Projekt und zeigen, warum es eine so gute Idee ist, dies mit Geld zu unterstützen.  Wer bei der Frage der Bank „Erzählen Sie mir doch mal was über Ihr Geschäft“ schon ins Schleudern kommt, hat schlechte Karten. Deswegen überlegen Sie sich vor dem Gespräch zu den wichtigsten Themen (Hinweise folgend), was Sie dazu sagen werden. Sie kommunizieren prägnant den Nutzen, den Ihr Produkt oder Leistung bietet, das Alleinstellungsmerkmal, welches Sie von Ihren Wettbewerbern abhebt, Ihre Positionierung und entsprechende Chance am Markt und ganz besonders auch, was Sie alles tun, damit das geplante Geschäftsvolumen auch wirklich realisiert wird.  Sie haben die wichtigsten Zahlen sowie die zugrunde liegenden Annahmen zur Entwicklung des Umsatzes, der Kosten, der Kostenstruktur, des Geschäftserfolges und des Eigenkapitals im Kopf und überzeugen auch darin, dass Sie Ihr Unternehmen auch finanziell unter Kontrolle d.h. – in erster Linie – immer liquide haben. Sie antworten auf Fragen der Bank/des Investors auf den Punkt und nicht zu lang. Bei Details oder Klärungsbedarf können Sie sich ruhig mal an Ihren Berater wenden, jedoch sind Sie der „Herr des Verfahrens“ – und sollten sich auch so verhalten.

Jeder Geldgeber will vom Menschen und seinem Projekt überzeugt werden. Es ist das Management, das unter Durchführung eines guten Konzepts und seiner guten Positionierung im Markt das notwendige Geschäftsvolumen generiert und das Projekt für alle Beteiligten, natürlich auch für Bank und Investor, zum Erfolg führt.

Existenzgründung Kredit: Eigen- und Fremdkapital

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Existenzgründung & Kredit twinlili_www.pixelio.de
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Banken/Fremdfinanzierer verlangen von Firmengründern generell eine „Mischkalkulation“: eine Eigenkapitalquote von 15-20% der Gesamtinvestitionssumme. Was spricht eigentlich gegen  

a. eine Investition rein aus Eigenmitteln?

Eine Investition rein aus Eigenmitteln und in Folge aus dem Geschäftserfolg ist natürlich das Beste, da weder Abhängigkeit von noch Preis für fremde Ressourcen fällig werden. Allerdings kann man nie ganz sicher sein, ob das – besonders in der frühen Phase des Unternehmens – auch wirklich reicht. Möglicherweise werden Reserven für das laufende Geschäft als auch potentielle Sicherheiten im Rahmen späterer/weiterer Projekte erschöpft, was deren Finanzierung wiederum dann schwierig macht.

Falls Beteiligungskapital von außen zugeführt werden soll, ist eine Eigenkapital- ggü. der Fremdfinanzierung teuer: mind. 10%, eher 15% und mehr, erwarten die Investoren. Diese erwarten u.a. eine Risikoprämie auf ihre Einlage, da das Eigenkapital ein vergleichsweises hohes Risiko trägt und im „Ernstfall“ vollständig haftet. Fremdkapital gibt es heutzutage bereits zu ca. 3% oder noch weniger und wird im Insolvenzfall auch eher bedient bzw. zurückgezahlt als Eigenkapital.

b. eine Investition rein aus Fremdkapital?

Zunächst ist es nur für ganz junge Unternehmen wahrscheinlich, beim Start ausschließlich mit Fremdkapital, bevorzugt aus öffentlichen Fördermitteln, zu finanzieren.  Dabei wird die Hausbank teilweise sehr weit haftungsfreigestellt, was das Thema der Sicherheiten bzw. Eigenmittel entsprechend entschärft. Dieser Fall ist aber sonst eher die Ausnahme.  Es ist im allgemeinen höchst unwahrscheinlich, eine Finanzierung vollständig auf Fremdkapital abzustellen, da jeder Geldgeber gewisse Sicherheiten/Eigenmittel verlangt.  Zum anderen macht man sich umso mehr von externen Geldgebern abhängig, desto höher der Fremdfinanzierungsanteil ist – und diese Geldgeber wollen dann oft auch ein gewichtiges Wörtchen im Geschäft mitreden, was dem Inhaber nicht recht ist. Darüber hinaus stößt der Einsatz von Fremdkapital dort an seine Grenzen, wo der Preis dafür immer teurer wird, desto mehr Fremdkapital zur Verfügung gestellt und im Zuge dessen ein höheres Risiko durch den Geldgeber übernommen wurde. Das bedeutet, dass die – manchmal entscheidende – Option einer Fremdfinanzierung relativ rasch erschöpft sein kann.

Letztlich sorgt ein angemessener Mix aus Eigen- und Fremdkapital für eine stabile Finanzierungsstruktur wie auch für die Bereitstellung ausreichend liquider Mittel. Eine Quote von 15% bis 20% Eigenkapital ist im Rahmen, wobei je nach Geschäftsmodell und voraussichtlicher Geschäftsentwicklung die Quoten schwanken: Handel und Dienstleistungen kommen im Allgemeinen mit geringerer Eigenkapitalquote zurecht als Produktionsbetriebe, da diese z.B. langfristig gebundenes Vermögen wie Fertigungshallen und Maschinen finanzieren müssen.